Bank- und Kapitalmarktrecht

Bank- und Kapitalmarktrecht


 
Gerade das Bank- und Kapitalmarktrecht ist ein Rechtsgebiet, welches oft mit viel Geld und Verlust in Verbindung steht. In Deutschland erleiden Anleger/innen und Bankkunden jährlich Milliardenverluste. Die Gründe hierfür liegen unter anderem darin, dass es nur wenige verbraucherschützende Vorschriften gibt bzw. bewusst gesetzliche Vorschriften zulasten der Verbraucher/innen und Anleger/innen missachtet werden. Dabei kommt es durchaus vor, dass sich Gerichte unverständlicherweise auch noch auf die Seite der Anlageberater bzw. der Banken stellen.

Großes Interesse hatten private Anleger/innen in den letzten Jahren an geschlossenen Fonds, wie zum Beispiel Zertifikaten (Lehman Brothers), Schifffonds, Medienfonds, Immobilienfonds und Aktien­fonds. Auch beliebt waren atypische stille Beteiligungen oder Aktien­fonds.

Viele Anleger/innen wurden bewusst falsch beraten und haben einen Totalverlust erlitten. Oft gehören zu den sogenannten Anlageberatern auch Banken und Sparkassen. Diese haben zum Teil aus Provisionsgier Produkte verkauft, die für die konkreten Anleger/innen gar nicht geeignet sind, im Bewusstsein der Gefahr eines Totalverlustes für den Kunden. Danach hebt man die Arme und sagt: „Das haben wir alles nicht gewusst - aber, lieber Anleger, bleib Du auf dem Schaden sitzen.“

Das muss nicht sein. Mit der qualifizierten Hilfe von Fachanwälten für Bank- und Kapitalmarktrecht kann man sehr wohl sein verlorenes Geld zurückholen. Darüber hinaus sieht das Bankrecht bestimmte verbraucherschützende Vorschriften vor, wie zu Beispiel das Widerrufsrecht bei Darlehen und Lebensversicherungen. Liegt eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung vor, so kann – auch noch zu einem späteren Zeitpunkt – der Vertrag widerrufen werden, weil die Widerrufsfrist durch die fehlerhafte Widerrufsbelehrung nicht in Gang gesetzt worden ist. Es lassen sich zum Teil fünfstellige Summen mit einem Widerruf sparen.

Mit einem qualifizierten Anwalt an Ihrer Seite kann man es ohne weiteres mit diesen Gegnern auf­nehmen.
Der Bundesgerichtshof hat zum Beispiel auch entschieden, dass Bearbeitungsgebühren, sowohl bei Privatkunden- als auch bei Unternehmenskrediten, nicht extra erhoben werden dürfen. Hier kann man Bearbeitungsgebühren und -entgelte zurückfordern.

Der Gesetzgeber hat im Jahr 2002 die Verjährung neu geregelt. Danach müssen Anleger/innen und Bankkunden/innen wesentlich schneller ihre Schadenersatzansprüche gegen Anlageberater, Vermittler, Banken und Prospektverantwortliche geltend machen.

Die Rechtsanwälte der Rechtsanwaltskanzlei Cäsar-Preller sind seit Jahren schwerpunktmäßig im Bank- und Kapitalmarktrecht, ausschließlich auf Seiten der Anleger/innen und Bankkunden/innen, tätig. Der Fachanwalt Joachim Cäsar-Preller vertritt und berät seit 21 Jahren in diesem Rechtsgebiet. Zum Team der Rechtsanwaltskanzlei Cäsar-Preller gehören auch Steuer­berater und Wirtschaftsprüfer.
Dabei liegt der Schwerpunkt in dem Abschluss außergerichtlicher Vergleiche. Allerdings scheut sich die Rechtsanwaltskanzlei Cäsar-Preller auch nicht vor der Prozessführung. Zu den „Big 7“ der Gegner gehören die Deutsche Bank AG, die Commerzbank AG, die UniCredit Bank AG, die BW-Bank, die Landesbanken, die Sparkassen und die Volksbanken.

Sie sind sich unsicher, ob Ihnen ein Rechtsanspruch zusteht? Wir bieten Ihnen eine kurze rechtliche Ersteinschätzung zu den Erfolgsaussichten Ihrer Rechtsangelegenheit. Vereinbaren Sie einen persönlichen Besprechungstermin oder einen Telefontermin.

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Schicken Sie uns eine kurze Sachverhaltsschilderung, etwaige Verträge und Dokumente per E-Mail, per Fax oder per Post zu. Wir werden Ihnen sodann innerhalb von 72 Stunden eine Rückmeldung geben. Bitte geben Sie bei Ihrer Anfrage auch Ihre Telefonnummer an.

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Im Rahmen eines persönlichen Gesprächs mit einem Anwalt wird Ihre Rechtsangelegenheit umfassend erörtert, geprüft und ein rechtlicher Lösungsvorschlag unterbreitet. Dieses Beratungsgespräch ist kostenpflichtig. Je nach Aufwand berechnen wir zwischen 50 Euro und 200 Euro (inklusive Mehrwertsteuer).

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Weitere Informationen zum Bank- und Kapitalmarktrecht

Geschlossene Fonds
Sehr wenige geschlossene Fonds erfüllten die Erwartungen der Anleger/innen. Vielmehr tritt genau das Gegenteil ein. Die meisten provisionsgesteuert verkauften geschlossenen Fonds erleiden im wahrsten Sinne des Wortes „Schiffbruch“. Das heißt, die Beteiligungsgesellschaft gerät in eine wirtschaftliche Schieflage und geht im schlimmsten Fall insolvent. Dies kann für den/die Anleger/in unterschiedliche Folgen nach sich ziehen: Totalverlust, Ausschüttungsausfälle und sogar die Konfrontation mit Rückfor¬derungsansprüchen von geflossenen Ausschüttungen durch den Insolvenzverwalter. In dieser Situation ist es für die betroffenen Anleger natürlich wichtig, einen qualifizierten Rechtsanwalt an seiner Seite zu haben, der etwas unternimmt, um weitere Schäden abzuwenden bzw. bereits einge¬tretene Schäden rückgängig zu machen. Da die Gegenseite in der Regel anwaltlich vertreten wird, ist es von großem Vorteil, sich auch eines guten Anwalts zu versichern, damit man auf Augenhöhe mit¬einander umgehen kann. Schadenersatzansprüche bestehen für den/die Anleger/in zum Beispiel, wenn er/sie über das Totalverlustrisiko, versteckte Innenprovisionen, mangelnde Wiederverkaufbarkeit der Anlage oder Prospektfehler nicht aufgeklärt wurde. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Anleger gemäß ihren Vorerfahrungen, ihrem Wissen und ihren finanziellen Möglichkeiten beraten werden müssen. Weiterhin muss der Anlageberater die Risikobereitschaft des privaten Anlegers ohne Wenn und Aber berücksichtigen. Die Rechtsanwaltskanzlei Cäsar-Preller hat jahrelange Erfahrung mit geschlossenen Immobilienfonds, Lebensversicherungsfonds sowie weiteren geschlossenen Beteiligungen. Dabei liegt auch ein großer Schwerpunkt in der Prozesserfahrung. In den letzten 21 Jahren konnten viele wegweisende Urteile erzielt werden.
Zertifikate, Swaps, Anleihen
Was kann ein/e Anleger/in unternehmen, wenn die von ihm/ihr erworbene Mittelstandsanleihe Insolvenz angemeldet hat oder ein Schuldenschnitt angekündigt wird? Welche Ansprüche kann man bei sogenannten Swap-Verträgen oder Zertifikatsverträgen geltend machen? Wie sieht es aus, wenn nach einem Börsengang ein Kursabrutsch stattfindet? Auf jeden Fall ist es wichtig, so schnell wie möglich einen fachkundigen Rechtsanwalt einzuschalten. Nur er kann gewährleisten, dass Schadenersatzansprüche erkannt und professionell durchgesetzt werden. Die Rechtsanwaltskanzlei Cäsar-Preller hat hierin jahrzehntelange Erfahrung.
Widerruf von Darlehensverträgen
Kreditschulden können einen teuer zu stehen kommen. Muss man (zum Beispiel wegen einer Ehe-scheidung) einen Kreditvertrag vorzeitig beenden, fällt eine hohe Vorfälligkeitsentschädigung an. Manchmal hat man zu hohen Zinsen einen Kredit eingekauft, und danach haben sich die Kreditzinsen nach unten entwickelt. Weiterhin enthalten manche Kreditverträge ungerechte Vertragsklauseln, die den Verbraucher schädigen. In all diesen Fällen gibt es die Möglichkeit, sich entweder gegen die unwirksame Klausel im Kredit-vertrag zu wenden oder durch einen Widerruf des Kreditvertrages sich von diesem zu trennen. Nicht nur für Immobilien-Kreditverträge besteht ein Widerrufsrecht, sondern alle Kreditver¬träge unterliegen dem gleichen Recht auf Widerruf, wenn die Widerrufsbelehrung falsch ist. Ob eine Klausel unwirksam ist und ob man gegebenenfalls ein Recht auf Widerruf hat, muss von einem spezialisierten Fachmann, einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, geprüft werden. Die Rechtsanwaltskanzlei Cäsar-Preller prüft kostenfrei alle Verträge auf ihre Widerrufbarkeit und errechnet den etwaigen wirtschaftlichen Vorteil. Dabei muss man wissen, dass ein Widerrufsrecht nicht nur 14 Tage nach Abschluss des Vertrages besteht. Der Gesetzgeber hat vorgesehen, dass die 14-tätige Widerrufsfrist erst dann zu laufen beginnt, wenn vorher das Kreditinstitut eine ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung erteilt hat. Da dies vielfach nicht der Fall ist, kann man gegebenenfalls noch heute den Widerruf erklären. Die Widerrufs-belehrungen können formale Fehler oder Fristabläufe ungenau wiedergeben, Fehler bei der Rechts-folgenbelehrung enthalten oder sogar dadurch unklar sein, dass mehrere Widerrufsbelehrungen in einer Widerrufsbelehrung widersprechend eingefügt sind. Hier kommt es durchaus auf Nuancen und Formulierungen an.
Bankrecht - mit oder ohne Kredit
Die Rechtsanwaltskanzlei Cäsar-Preller hat in den zurückliegenden 21 Jahren ihre bankrechtlichen Fälle zu 80 % außergerichtlich gelöst. Die verbleibenden 20 % der Fälle wurden gerichtlich geklärt. Dabei kann die Rechtsanwaltskanzlei auf sehr viele erfolgreich abgeschlossene Fälle zurückgreifen. Dies gelingt uns dadurch, dass wir professionell eine Ersteinschätzung vornehmen und bereits an dieser Stelle nicht sehr erfolgversprechende Fälle herausnehmen und den/die Rechtssuchende/n darüber belehren, dass seine Rechtsverfolgung keinen Sinn macht. In den anderen Fällen können wir dann umso erfolgreicher die Ziele der Mandanten/innen erreichen.
Gesetzliche Auschlussfristen
Der Gesetzgeber hat zugunsten der Banken und Sparkassen gehandelt. Nachdem der Widerruf von Darlehensverträgen so erfolgreich gewesen ist und gleichsam die Lobbyarbeit der Banken drückend wurde, hat der Gesetzgeber das Widerrufsrecht für Immobilienkreditverträge zum 21.06.2016 abge-schafft. Dies gilt für Immobilienkreditverträge, die bis zum 10.06.2010 abgeschlossen wurden. Das bedeutet, von der Ausschlussfrist sind nicht betroffen: a) Kreditverträge für Immobilien ab dem 10.06.2010 b) Alle Kreditverträge für andere Darlehenszwecke als eine Immobilienfinanzierung. Wir prüfen gerne, ob hier gegen Sie eine Ausschlussfrist greift.
Allgemeines Bankrecht
Ob Privatkunden, Freiberufler/innen oder Gewerbetreibende: Alle nehmen Bankdienstleistungen in Anspruch. Dabei verlassen sie sich mehr oder weniger auf den qualifizierten Rat ihres Bankmitarbeiters. Dies ist gut und schön; aber am Ende, wenn Fehler aufkommen, soll der Bankkunde den Schaden alleine tragen. Dieses Ungleichgewicht muss der/die Verbraucher/in bzw. Unternehmer/in nicht hinnehmen. Der Bundesgerichtshof hat in vielen Fällen zugunsten der Bankkunden entschieden. Dabei kann es um den Zahlungsverkehr, Bürgschaften, Sicherheitenstellungen, Garantien und Leasingverträge gehen. In all diesen Bankgeschäften sind heute die Bankkunden/innen auf eine qualifizierte Beratung und Vertretung angewiesen. Wir als Rechtsanwaltskanzlei Cäsar-Preller unterstützen Sie hierbei gerne.
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