Massenschäden


 
In den letzten 25 Jahren häufen sich Massenschadenfälle. Von Massenschadenfällen spricht man, wenn zahlreiche Geschädigte von einem oder mehreren Unternehmen auf ähnliche Art und Weise geschädigt wurden.

Eine der ersten großen Massenschadenfälle war der Aktiengang der Deutschen Telekom mit mehr als 10.000 Geschädigten. Auch aus der Finanzkrise im Jahr 2008 ergaben sich hunderttausende von Geschädigten; man denke hier zum Beispiel an Lehman Brothers. Besonders hervorzuheben ist aber auch der VW Abgas-Skandal mit ca. 10 Millionen betroffenen Fahrzeugen, oder auch, ganz aktuell, die Geschädigten des sogenannten Sky-Fußball-Abonnements.

Was ist das Spezielle an Massenschadenfällen?

Betroffen sind in der Regel Verbraucher/innen, die sich als Einzelne einem großen Unternehmen gegen­übersehen, wie zum Beispiel im Diesel-Abgas-Skandal dem VW-Konzern. Der einzelne Verbraucher fühlt sich hier strukturell unterlegen.

Wir haben uns in den letzten Jahren auf sogenannte Massenschadenfälle, ausschließlich auf Seiten der Verbraucher, konzentriert. Wir gehen dabei davon aus, dass in Zukunft noch wesentlich mehr Fälle dieser Kategorie für die Verbraucher gelöst werden müssen. Deshalb haben wir die Organisation der Kanzlei auf solche Fälle eingerichtet. Auch personell sind wir für diese Massenschadenfälle gerüstet. Aus unserer langjährigen Erfahrung sind wir Ihr kompetenter Ansprechpartner in Massenschaden­fällen.
Sie sind sich unsicher, ob Ihnen ein Rechtsanspruch zusteht? Wir bieten Ihnen eine kurze rechtliche Ersteinschätzung zu den Erfolgsaussichten Ihrer Rechtsangelegenheit. Vereinbaren Sie einen persönlichen Besprechungstermin oder einen Telefontermin.

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Schicken Sie uns eine kurze Sachverhaltsschilderung, etwaige Verträge und Dokumente per E-Mail, per Fax oder per Post zu. Wir werden Ihnen sodann innerhalb von 72 Stunden eine Rückmeldung geben. Bitte geben Sie bei Ihrer Anfrage auch Ihre Telefonnummer an.

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Im Rahmen eines persönlichen Gesprächs mit einem Anwalt wird Ihre Rechtsangelegenheit umfassend erörtert, geprüft und ein rechtlicher Lösungsvorschlag unterbreitet. Dieses Beratungsgespräch ist kostenpflichtig. Je nach Aufwand berechnen wir zwischen 50 Euro und 200 Euro (inklusive Mehrwertsteuer).

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Weitere Informationen zum Bank- und Kapitalmarktrecht

Geschlossene Fonds
Sehr wenige geschlossene Fonds erfüllten die Erwartungen der Anleger/innen. Vielmehr tritt genau das Gegenteil ein. Die meisten provisionsgesteuert verkauften geschlossenen Fonds erleiden im wahrsten Sinne des Wortes „Schiffbruch“. Das heißt, die Beteiligungsgesellschaft gerät in eine wirtschaftliche Schieflage und geht im schlimmsten Fall insolvent. Dies kann für den/die Anleger/in unterschiedliche Folgen nach sich ziehen: Totalverlust, Ausschüttungsausfälle und sogar die Konfrontation mit Rückfor¬derungsansprüchen von geflossenen Ausschüttungen durch den Insolvenzverwalter. In dieser Situation ist es für die betroffenen Anleger natürlich wichtig, einen qualifizierten Rechtsanwalt an seiner Seite zu haben, der etwas unternimmt, um weitere Schäden abzuwenden bzw. bereits einge¬tretene Schäden rückgängig zu machen. Da die Gegenseite in der Regel anwaltlich vertreten wird, ist es von großem Vorteil, sich auch eines guten Anwalts zu versichern, damit man auf Augenhöhe mit¬einander umgehen kann. Schadenersatzansprüche bestehen für den/die Anleger/in zum Beispiel, wenn er/sie über das Totalverlustrisiko, versteckte Innenprovisionen, mangelnde Wiederverkaufbarkeit der Anlage oder Prospektfehler nicht aufgeklärt wurde. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Anleger gemäß ihren Vorerfahrungen, ihrem Wissen und ihren finanziellen Möglichkeiten beraten werden müssen. Weiterhin muss der Anlageberater die Risikobereitschaft des privaten Anlegers ohne Wenn und Aber berücksichtigen. Die Rechtsanwaltskanzlei Cäsar-Preller hat jahrelange Erfahrung mit geschlossenen Immobilienfonds, Lebensversicherungsfonds sowie weiteren geschlossenen Beteiligungen. Dabei liegt auch ein großer Schwerpunkt in der Prozesserfahrung. In den letzten 21 Jahren konnten viele wegweisende Urteile erzielt werden.
Zertifikate, Swaps, Anleihen
Was kann ein/e Anleger/in unternehmen, wenn die von ihm/ihr erworbene Mittelstandsanleihe Insolvenz angemeldet hat oder ein Schuldenschnitt angekündigt wird? Welche Ansprüche kann man bei sogenannten Swap-Verträgen oder Zertifikatsverträgen geltend machen? Wie sieht es aus, wenn nach einem Börsengang ein Kursabrutsch stattfindet? Auf jeden Fall ist es wichtig, so schnell wie möglich einen fachkundigen Rechtsanwalt einzuschalten. Nur er kann gewährleisten, dass Schadenersatzansprüche erkannt und professionell durchgesetzt werden. Die Rechtsanwaltskanzlei Cäsar-Preller hat hierin jahrzehntelange Erfahrung.
Widerruf von Darlehensverträgen
Kreditschulden können einen teuer zu stehen kommen. Muss man (zum Beispiel wegen einer Ehe-scheidung) einen Kreditvertrag vorzeitig beenden, fällt eine hohe Vorfälligkeitsentschädigung an. Manchmal hat man zu hohen Zinsen einen Kredit eingekauft, und danach haben sich die Kreditzinsen nach unten entwickelt. Weiterhin enthalten manche Kreditverträge ungerechte Vertragsklauseln, die den Verbraucher schädigen. In all diesen Fällen gibt es die Möglichkeit, sich entweder gegen die unwirksame Klausel im Kredit-vertrag zu wenden oder durch einen Widerruf des Kreditvertrages sich von diesem zu trennen. Nicht nur für Immobilien-Kreditverträge besteht ein Widerrufsrecht, sondern alle Kreditver¬träge unterliegen dem gleichen Recht auf Widerruf, wenn die Widerrufsbelehrung falsch ist. Ob eine Klausel unwirksam ist und ob man gegebenenfalls ein Recht auf Widerruf hat, muss von einem spezialisierten Fachmann, einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, geprüft werden. Die Rechtsanwaltskanzlei Cäsar-Preller prüft kostenfrei alle Verträge auf ihre Widerrufbarkeit und errechnet den etwaigen wirtschaftlichen Vorteil. Dabei muss man wissen, dass ein Widerrufsrecht nicht nur 14 Tage nach Abschluss des Vertrages besteht. Der Gesetzgeber hat vorgesehen, dass die 14-tätige Widerrufsfrist erst dann zu laufen beginnt, wenn vorher das Kreditinstitut eine ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung erteilt hat. Da dies vielfach nicht der Fall ist, kann man gegebenenfalls noch heute den Widerruf erklären. Die Widerrufs-belehrungen können formale Fehler oder Fristabläufe ungenau wiedergeben, Fehler bei der Rechts-folgenbelehrung enthalten oder sogar dadurch unklar sein, dass mehrere Widerrufsbelehrungen in einer Widerrufsbelehrung widersprechend eingefügt sind. Hier kommt es durchaus auf Nuancen und Formulierungen an.
Bankrecht - mit oder ohne Kredit
Die Rechtsanwaltskanzlei Cäsar-Preller hat in den zurückliegenden 21 Jahren ihre bankrechtlichen Fälle zu 80 % außergerichtlich gelöst. Die verbleibenden 20 % der Fälle wurden gerichtlich geklärt. Dabei kann die Rechtsanwaltskanzlei auf sehr viele erfolgreich abgeschlossene Fälle zurückgreifen. Dies gelingt uns dadurch, dass wir professionell eine Ersteinschätzung vornehmen und bereits an dieser Stelle nicht sehr erfolgversprechende Fälle herausnehmen und den/die Rechtssuchende/n darüber belehren, dass seine Rechtsverfolgung keinen Sinn macht. In den anderen Fällen können wir dann umso erfolgreicher die Ziele der Mandanten/innen erreichen.
Gesetzliche Auschlussfristen
Der Gesetzgeber hat zugunsten der Banken und Sparkassen gehandelt. Nachdem der Widerruf von Darlehensverträgen so erfolgreich gewesen ist und gleichsam die Lobbyarbeit der Banken drückend wurde, hat der Gesetzgeber das Widerrufsrecht für Immobilienkreditverträge zum 21.06.2016 abge-schafft. Dies gilt für Immobilienkreditverträge, die bis zum 10.06.2010 abgeschlossen wurden. Das bedeutet, von der Ausschlussfrist sind nicht betroffen: a) Kreditverträge für Immobilien ab dem 10.06.2010 b) Alle Kreditverträge für andere Darlehenszwecke als eine Immobilienfinanzierung. Wir prüfen gerne, ob hier gegen Sie eine Ausschlussfrist greift.
Allgemeines Bankrecht
Ob Privatkunden, Freiberufler/innen oder Gewerbetreibende: Alle nehmen Bankdienstleistungen in Anspruch. Dabei verlassen sie sich mehr oder weniger auf den qualifizierten Rat ihres Bankmitarbeiters. Dies ist gut und schön; aber am Ende, wenn Fehler aufkommen, soll der Bankkunde den Schaden alleine tragen. Dieses Ungleichgewicht muss der/die Verbraucher/in bzw. Unternehmer/in nicht hinnehmen. Der Bundesgerichtshof hat in vielen Fällen zugunsten der Bankkunden entschieden. Dabei kann es um den Zahlungsverkehr, Bürgschaften, Sicherheitenstellungen, Garantien und Leasingverträge gehen. In all diesen Bankgeschäften sind heute die Bankkunden/innen auf eine qualifizierte Beratung und Vertretung angewiesen. Wir als Rechtsanwaltskanzlei Cäsar-Preller unterstützen Sie hierbei gerne.
P&R Container – drei Gesellschaften insolvent
Am 19. März 2018 hat das Amtsgericht München die vorläufigen Insolvenzverfahren über drei Gesellschaften des Containeranbieters P&R eröffnet. „Für die Anleger bahnt sich ein finanzielles Desaster an“, befürchtet Rechtsanwalt Christof Bernhardt von der Kanzlei Cäsar-Preller in Wiesbaden.

Nach eigenen Angaben hat die P&R-Gruppe rund 50.000 Anleger betreut, die ihr Geld in die Container-Direktinvestments gesteckt haben. Nach der Pleite könnte der finanzielle Schaden ein gigantisches Ausmaß erreichen. Von 3,5 Milliarden Euro ist die Rede. Betroffen von den Insolvenzen sind zunächst die P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs GmbH (Az.: 1542 IN 726/18), die P&R Container Leasing GmbH (Az.: 1542 IN 727/18) und die P&R Gebraucht-Container Vertriebs- und Verwaltungs GmbH (Az.: 1542 IN 728/18). Der Insolvenzantrag für die Gesellschaften soll bereits am 15. März 2018 gestellt worden sein, das Amtsgericht München hat die vorläufigen Insolvenzverfahren am 19. März 2018 eröffnet und die vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Diese werden sich nun ein Bild über die Situation bei den insolventen Gesellschaften machen und prüfen, wie es weitergeht. Dabei werden sie natürlich auch die Interessen der Anleger beachten. „Inwieweit sich die Container weiter vermieten lassen oder ob sie zurückgekauft werden können, ist aber noch völlig offen. Anleger müssen sich aber auf finanzielle Verluste einstellen“, so Rechtsanwalt Bernhardt.

Die Pleite hatte sich in den zurückliegenden Tagen bereits angedeutet, nachdem bekannt wurde, dass es zu Verzögerungen bei den Auszahlungen an die Anleger kommt und P&R den Vertrieb der aktuellen Angebote gestoppt hat. Zudem hatte sich der Marktführer für Container-Direktinvestments offenbar ohnehin schon seit längerer Zeit in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befunden. Offenbar konnten die Container nicht im erforderlichen Maß an die Endkunden vermietet werden, so dass sich P&R in einer bedrohlichen Schieflage befand.

Forderungen zur Insolvenztabelle können die Anleger erst anmelden, wenn die Insolvenzverfahren regulär eröffnet sind. Bis dahin kann es aber noch dauern. „Aussagen zur Insolvenzmasse und damit zur Insolvenzquote für die Anleger können derzeit noch gar nicht getroffen werden. Es ist aber nicht davon auszugehen, dass die Forderungen der Anleger im Insolvenzverfahren vollauf befriedigt werden können“, erklärt Rechtsanwalt Bernhardt. Um den finanziellen Schaden so gering wie möglich zu halten, können die Anleger aber weitere rechtliche Maßnahmen ergreifen. So können Schadensersatzansprüche gegen die Anlageberater und Vermittler geprüft werden. Rechtsanwalt Bernhardt: „Die Anleger hätten über die bestehenden Risiken bei Container-Direktinvestments aufgeklärt werden müssen. Und die sind beträchtlich. Wurden die Anleger nicht ordnungsgemäß aufgeklärt, können Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden.“

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit geschädigte Anleger.
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