Auch bei Kälte und Regenwetter ist es wichtig, die Wohnung zu lüften. Am besten sollte die Wohnung im Winter morgens und abends gezielt stoßgelüftet werden, am besten durch weit geöffnete Fenster in jedem Zimmer. Je kälter die Außentemperatur, desto kürzer natürlich der Lüftvorgang, wobei fünf Minuten durchaus ausreichend sind. So kann Schimmelbildung verhindert werden. Die Fenster lediglichauf Dauer zu kippen, sorgen dagegen nicht für den nötigen Luftaustausch.
Wenn sich tagsüber jemand in der Wohnung aufhält oder wenn die Fenster mit Isolierglas ausgerüstet sind, sollte öfter gelüftet werden, und zwar am besten mit abgeschalteter Heizung, um keine Energie zu verschwenden.
Besonders nach dem Duschen, Kochen oder wenn Wäsche in der Wohnung trocknet, muss zusätzlich für frische Luft in den Räumen gesorgt werden. Dabei sollte die Tür zum angrenzenden Zimmer geschlossen sein.
Es gilt: Je kühler die Zimmertemperatur, desto häufiger muss gelüftet werden. Räume wie Schlafzimmer und Bad sollten ganztätig leicht beheizt sein. So erwärmen sich auch die Wände, den ständiges Auskühlen und wieder Aufheizen ist auf Dauer teurer, als eine niedrige Dauertemperatur zu halten.
Mitgeteilt von Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller, Wiesbaden
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