Binnen vier Wochen wird nun mit dem Degi Europa Fonds nach dem US-Grundinvest-Fonds von KanAm schon der zweite Megafonds geschlossen. Ein Schock für die Anleger.
Viele Kleinanleger haben bereits mit dem Platzen der Internetblase den Glauben an die Aktien verloren, jetzt müssen sie auch noch Geld, das sie in Offene Immobilienfonds investiert haben, die vor der Finanzkrise als fast narrensicher galten, abschreiben. In den Fonds stecken gut 87 Milliarden Euro, die per Gesetz als mündelsichere Anlagen definiert sind. 
Natürlich gab und gibt es eine Immobilienkrise, dennoch muss man sich auch nach der objektiven Bewertung fragen. Bei den Not leidenden Fonds zeigt sich, dass frühere Sachverständigengutachten eindeutig zu optimistisch waren. Um dieser Anlageform den Anspruch von Solidarität zu erhalten, muss die Fondsbranche den Gesamtmarkt im Auge behalten undsich etwas einfallen lassen.
Mitgeteilt von Rechtsanwaltskanzlei Joachim Cäsar-Preller, Wiesbaden