35.000 Euro zuzüglich Zinsen muss die Sparkasse Oberhessen einem Ehepaar zurückzahlen, das in Papiere der US-Pleite-Bank Lehman Brothers investiert hatte. Das Landgericht Gießen sprach dem Ehepaar aus Nidda vor wenigen Tagen in vollem Umfang Schadensersatz zu, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.
Die Kläger hatten im Januar 2007 auf den Rat ihres Sparkassen-Beraters hin 35.000 Euro in Zertifikaten der Investment-Bank angelegt. Die Sparkasse hatte dabei nicht ihre Provision für das Geschäft offengelegt, was die Richter als entscheidend für den Schadensersatzanspruch werteten.
Mitgeteilt durch Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller, Wiesbaden