Es ist nicht so, dass nur die Banken die Opfer der Finanzkrise sind. Richtig ist, dass der ganz normale Kleinanleger genauso furchtbar unter den Folgen der Pleite von Finanzinstituten zu leiden hat. So wurden von inländischen Kreditinstituten wie zum Beispiel der Citi Group Zertifikate der Investmentbank Lehmann Brothers als todsicherer Anlagetipp verkauft. Dabei wurden die Risiken einer solchen Investition zumeist völlig verschwiegen und sogar behauptet, dass es sich bei dieser Kapitalanlage um ein Produkt für die Altersvorsorge handele.
Bei solchen Beratungsfehlern kann der Anleger die verkaufende Bank auf Schadenersatz in Anspruch nehmen. Allerdings sollte er sich sehr beeilen, denn das Wertpapierhandelsgesetz sieht bei solchen Schadenersatzansprüchen eine kurze Verjährungszeit von drei Jahren ab Erwerb der Zertifikate vor.
Wir beraten Sie gerne, wenn Ihnen ein solches „todsicheres“ Anlageprodukt verkauft worden ist.
Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller