Man weiß inzwischen, dass Haustiere verhindern können, dass das Leben und der Alltag von Senioren eintönig und langweilig werden. So sorgen sie zum Beispiel dafür, dass der Tag in sinnvolle Einheiten eingeteilt wird und helfen gegen Vereinsamung und Antriebslosigkeit. Doch nicht jedes Tier ist en guter Begleiter für ältere Menschen. Als Beziehungs- oder Familienersatz sind Hunde am besten geeignet, denn sie sprechen Körper und Seele positiv an. Sie sind stark auf ihre Halter bezogen und hören immer zu, wodurch meistens eine engere Bindung entsteht als zu anderen Haustieren. Allerdings sind die Kosten für Steuer, Futter oder Tierarztbesuche zu berücksichtigen, und für Hunde müssen mehr Voraussetzungen erfüllt sein, als bei anderen Vierbeinern, denn ein Hundehalter ist gezwungen, sich intensiv mit dem Tier zu beschäftigen und regelmäßig mit ihm rauszugehen.
Für Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, kommen eher Katzen in Frage. Mit ihr muss man nicht rausgehen, denn das macht sie alleine. Natürlich muss man sich trotzdem mit ihr beschäftigen. Katzen suchen zwar den Kontakt zu Menschen, sie können aber auch sehr eigen sein. Sie geben ihre Liebe nicht so hemmungslos wie Hunde. Dadurch kann es passieren, dass kein so inniges Verhältnis entsteht.
Auch Vögel werden gerne von Senioren gehalten. Sie machen zwar viel Dreck und Arbeit, aber sie beleben die Umgebung und man kann sie im Zimmer frei fliegen lassen. Leider ist die Vogelhaltung aber ein zweischneidiges Schwert: So können besonders Wellensittiche sehr zutraulich und auf den Halter fixiert sein – aber nur, wenn sie einzeln gehalten werden. Und das ist ganz und gar nicht artgerecht.
Kleintiere wie Kaninchen oder Meerschweinchen werden selten von Senioren gehalten. Dabei sind Meerschweinchen auch etwas für ältere Menschen, denn sie können gestreichelt und auch in einer kleinen Wohnung gehalten werden.
Mitgeteilt durch Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller, Wiesbaden
Neueste Kommentare