Am 1. März war auf der A61 bei Schifferstadt (Rhein-Pfalz-Kreis) der Tiertransporter mit den Hundewelpen umgekippt. Nun befinden sich die geretteten Tiere in strenger Quarantäne, das Wormser Tierheim ist für Besucher gesperrt. Auch das Tierheim in Frankenthal, das 24 Welpen aufgenommen hat, ist geschlossen. Insgesamt konnten 112 Hunde lebend aus dem verunglückten Transporter geborgen werden.
In den nächsten Tagen wird mit den Ergebnissen der Staupe-Untersuchungen gerechnet. Die Krankheit verläuft häufig tödlich, hinterlässt aber mindestens bleibende Schäden wie Verhaltensauffälligkeiten bei den Tieren.
Zahlreiche Interessenten, die den Welpen ein neues Zuhause geben möchten, haben sich seit dem Unfall am 1. März bei den Tierheimen gemeldet. Die Hunde können aber erst dann abgegeben werden, wenn sie ganz gesund sind. Solange müssen die Tierheime für die Arztkosten aufkommen und bitten deshalb um Spenden.
Mitgeteilt durch Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller, Wiesbaden
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