Wenn ein Haus so konstruiert ist, dass die Wärme im Winter leicht nach außen dringen kann, treten hier vor allem schnell feuchte Stellen an den Innenwänden auf. Dort wo zum Beispiel Fensterstützen schlecht gedämmt sind oder Hausecken aneinander stoßen, ist das Risiko besonders hoch. Decken, die aus konstruktiven Gründen die Außenwand durchstoßen, da sich dort ein Balkon befindet, sind auch äußerst problematisch. Die innere Oberflächentemperatur ist in gewissen Bereichen dann deutlich niedriger als in anderen, so dass es in Verbindung mit falschem Lüften oder Heizen zu einer Kondensation kommen kann. Wenn die Luftfeuchtigkeit die Wand über einen langen Zeitraum befeuchtet, kommt es zur Schimmelbildung.
Man sollte bei einem Neubau konstruktive Wärmebrücken vermeiden und sie bei bestehenden Häusern wirkungsvoll verringern.
Mitgeteilt durch Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller, Wiesbaden
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