Lehman-Brothers-Geschädigte, die nicht von der Einlagensicherung ausgezahlt werden, brauchen Geduld. Denn ob und wann sie Geldbeträge aus der Insolvenzmasse der maroden Bank erhalten, bleibt weiterhin offen.
Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz beklagt, dass nicht einmal eine Adresse zum Anmelden von Ansprüchen existiere. Aber immerhin bringt eine Registrierung beim niederländischen Insolvenzverwalter den Geschädigten Informationen über den Fortgang des Verfahrens. Die Internet-Adresse lautet: info.lbtreasurybv@houthoff.com>.
Die Deutsche Bank London rechnet nicht mit Zahlungen vor Ende 2011. Von dort besteht das Angebot für Lehman-Großanleger, ihnen Forderungen gegen die Pleite-Bank zum Kurs von 15 bis 20 Prozent des Nominalwertes abzukaufen. Wahrscheinlich erwartet die Deutsche Bank eine höhere Vergleichsquote und wittert daher ein Geschäft.
Mitgeteilt durch Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller, Wiesbaden