Zwar fährt die Angst nicht mit, aber sie begleitet viele Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel bis an die Bahnsteigkante. Mit mehr Videoüberwachung und Sicherheitsleuten fühlen sich die meisten Menschen wohler. Laut einer Umfrage fühlt sich jeder vierte Fahrgast auf Bahnhöfen und Haltestellen in Deutschland unsicher, obwohl mehr Videokameras und Wachpersonal eingesetzt sind und vielerorts Alkoholverbot herrscht.
Es gibt gewaltigen Handlungsbedarf an den Verkehrsstationen, so der Verbandsgeschäftsführer. Die Ängste der Reisenden müssen ernst genommen werden, denn im Zweifelsfall gibt nämlich das Gefühl den Ausschlag, ob jemand den öffentlichen Verkehr nützt oder meidet.
Laut einer Umfrage gaben 92 Prozent der Befragten an, dass sie sich in Zügen und in Bussen während der Fahrt wohl fühlen. Kritisiert wird, dass es zu Gewalt an Bahnhöfen und in Zügen noch immer keinen vollständigen Zahlenüberblick gebe.
In Bayern und in Thüringen fühlen sich die meisten Fahrgäste auf den Bahnhöfen und Haltestellen sicher. Weniger sicher fühlen sich die Passagiere in Brandenburg, Rheinland-Pfalz und im Saarland.
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