Ein Vergleich durch das Statistische Bundesamt zeigt, dass junge Menschen immer häufiger ein Studium beginnen. Eine Berufsausbildung hingegen wird für sie immer weniger attraktiv.
Von 2006 bis 2012 sank die Zahl der Menschen in einer beruflichen Ausbildung um 5 %. Die Zahl der Studierenden hingegen schoss um 25 % in die Höhe.
Zudem ging die Nachfrage nach dem sogenannten Übergangsbereich in diesem Zeitraum sogar um 42 % zurück. Hierbei erwerben junge Menschen berufliche Grundkenntnisse oder holen einen Haupt- oder Realschulabschluss nach.
Knapp zwei Millionen Menschen machten im Jahr 2012 eine Berufsausbildung; 2 % weniger als im Vorjahr. Der Übergangsbereich schrumpfte um 8 % auf 300 000 Teilnehmer. Die Zahl der Studierenden dagegen erhöhte sich binnen Jahresfrist um 5 % auf 2,5 Millionen.
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